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Licht am Ende eines langen TunnelsSeit ich denken kann, war mein Gemüt von dunklen Wolken umschattet. Schon als Kind war ich nicht ganz so fröhlich und unbeschwert wie andere, hatte häufig das Gefühl neben den Schuhen zu stehen, fühlte mich oft traurig und einsam. Während der Pubertät machten mir depressive Stimmungen immer mehr zu schaffen, und mit 16 Jahren fasste ich zum ersten Mal den Entschluss, etwas dagegen zu unternehmen. Ich hatte von Coué gehört und versuchte, mit positiven Suggestionen meine Stimmungen aufzuhellen. Später dann kam ein Fernkurs in Selbsthypnose dazu. Ich musste dafür noch die Unterschrift meiner Eltern einfordern, um den Kurs überhaupt bestellen zu können, ich war ja noch nicht volljährig. Mein Vater meinte dazu, es wäre sicher richtig, wenn ich etwas Derartiges machen würde, er hätte ja auch immer so einen "Knopf" mit sich herumgetragen. Was ich damals noch nicht wusste, war, dass ich von väterlicher wie auch mütterlicher Seite her psychisch schwer belastet war. Meine Urgrossmutter mütterlicherseits hat sich von drei kleinen Kindern weg umgebracht und auf Vaters Seite gab es immer wieder so traurige Gestalten, die mit dem Leben nicht zurecht gekommen waren. Mein Vater selber wurde mit 45 Jahren depressiv. Meine beiden Geschwister hatten psychisch keine Probleme, aber mich hatte es erwischt, und ich musste nun mit diesem "Knopf" zurecht kommen. Meine Unfähigkeit, glücklich zu sein, liess mich ganz schön herumirren. So lerne ich mehrere Berufe und war eigentlich dauernd mit irgend einer Therapie beschäftigt. Anfangs waren es Gesprächstherapien und Meditationen, dann kam eine mehrjährige Psychoanlalyse hinzu, später dann mehr körperorientiertes Arbeiten, es kamen die erfolgsversprechenden Kurzzeit-Therapien dazu wie NLP, Rebirthing, Rückführungen, Quadrinity-Prozess usw. Alles, was ich machte, tat ich mit dem Hintergedanken, vielleicht irgend einmal meine von Depression gezeichnete Stimmungslage endgültig zu besiegen. Ich heiratete, bekam Kinder, aber nichts half. Als ich 50 wurde geschah es dann: Endlich fiel ich in das grosse, schwarze Loch, welches ich doch durch die vielen Therapien zu umgehen gehofft hatte. Nun hatte ich während 30 Jahren mit und an meiner Psyche gearbeitet, und es hatte nichts genützt. Ich war nicht nur enttäuscht, sondern verzweifelt. Eine Einweisung in eine psychiatrische Klinik wurde notwendig. Ich konnte nicht mehr schlafen, hatte keine Kraft mehr, keine Freude mehr, wollte nicht mehr. Die Diagnose lautete: Endogene Depression genetischen Ursprungs - also auch kaum eine Chance auf Heilung. Mein Vertrauen in die Möglichkeiten der Psychiatrie und die Fähigkeiten eines Psychiaters waren nach meinen Erfahrungen auf Null gesunken, und ich war wohl eine nicht sehr kooperative Patientin. In der Klinik stiess ich auf viele Leute die immer wieder mehrere Monate hier verbrachten und sich die übrige Zeit mit Psychopharmaka, Begleitung und Betreuung mehr oder weniger gut über die Runden brachten, solange bis erneut eine Einweisung unumgänglich wurde. Und so sah mein zukünftiges Leben auch aus. Psycho-Therapien, das wusste ich nun; bringen gar nichts. Meine Tochter war damals 6 Jahre alt, und sie war es schliesslich auch, die mich mein Schicksal nicht einfach so hin- und annehmen liess. Es musste doch einfach einen Weg geben, und ich durfte nicht aufhören, danach zu suchen. Irgend jemand erzählte mir dann von Maria und dem Stoffwechsel-Prozess. Soviel wusste ich, dass meine Depressionen mit einem gestörten Stoffwechsel im Gehirn zu tun hatten, und ich wurde hellhörig und meldete mich schliesslich bei Maria an. Sie erklärte mir, dass das Uebel im Darm zu suchen sei, und dass es dann oben auch wieder funktionieren würde, wenn unten alles ok sei. Zugegeben, so etwas hatte ich noch nie zu hören bekommen, und einen Augenblick lang dachte ich, dass ich da wohl am falschen Ort sei. Aber es musste ja etwas Neues her, denn alles was ich bis jetzt unternommen hatte, taugte ja offensichtlich nichts! Ausprobieren musste ich es unbedingt, zu verlieren hatte ich nichts. Hinzu kam, dass ich mich bei Maria von der ersten Minute an sehr gut aufgehoben gefühlt habe, und das sollte sich während den nächsten zwei Jahren 100fach bestätigen. Ihre kompetente, sichere und zuversichtliche Haltung beeindruckte mich sehr, ich hatte von Anfang an das Gefühl, dass sie ganz genau wusste, was sie tat und vor allem, sie schien ganz genau zu wissen, was bei mir zu tun war. Es kamen zwei äusserst schwierige Jahre. Ich hatte mich schon auf der Talsohle meiner Befindlichkeit gesehen, aber es ging dann noch einmal tüchtig hinunter mit mir. Mein Energie-Level war so niedrig, dass ich die meiste Zeit im Bett verbrachte. Morgens stand ich auf, mein Sohn, damals 17 Jahre alt, und mein Mann hatten das Haus bereits verlassen, und ich machte meine Tochter für den Kindergarten bereit. Aber spätestens beim Flechten ihrer Haare hatte ich Schweissausbrüche und meine erste Angstattacke, dass mir der Zopf nicht gelingen und sie dann den Schulbus verpassen und zu spät kommen würde usw. Kaum war sie aus dem Haus musste ich mich wieder hinlegen. Auch mit Kochen war ich schnell überfordert: mehr als zwei Pfannen gleichzeitig auf dem Herd löste bei mir schon eine Panik aus. Ueberhaupt war mein Alltag von Angst-, Panikzuständen und Schuldgefühlen begleitet. Ich bekam Panik, wenn das Mehl ausging, wenn die Bettwäsche gewechselt werden musste, wenn die Waschmaschine voll war und geleert werden musste, ich hatte dauernd Angst vor nicht geplanten Ereignissen, dass meine Kinder krank werden könnten, hatte Angst, nicht darauf reagieren zu können, da meine Energie auf Null war. Ich hatte Angst etwas Neues anzupacken, es musste alles immer möglichst gleich sein, nur nichts Ungewohntes. Einmal in der Woche ging ich einkaufen. Ich ging immer zu selben Zeit, wenn möglichst wenig Leute da waren, parkierte immer auf dem gleichen Parkfeld und kaufte auch immer das Gleiche ein - unnötig zu erwähnen, dass unser Speiseplan sehr eingeschränkt und eintönig war. Mein Sohn jammerte häufig, dass es nichts Rechtes zum Nachtessen gäbe. Das tat mir unendlich leid, und ich hatte riesige Schuldgefühle deswegen. Zum Glück übernahm am Samstag und Sonntag mein Mann das Kochen, so gab es wenigstens etwas Abwechslung. Ich hatte immer mehr Mühe, Entscheidungen zu treffen, ich hatte überhaupt keine Ideen und Einfälle mehr, meine Kreativität und Phantasie schienen ausgetrocknet zu sein, mein Selbstwertgefühl war im Keller, ich war überzeugt davon, dass ich nichts war, nichts konnte, zu nichts mehr fähig war. Mein Zustand bestätigte mir das tagtäglich. Ich konnte kaum mehr klar denken, und oft geschah es, dass ich einer Unterhaltung nicht mehr folgen konnte. Ich konnte weder Zeitungen lesen noch fernsehen, das alles schreckte mich zu sehr auf. Ich war eine langweilige Person geworden, mit der man sich nicht mehr richtig austauschen konnte und deshalb vermied ich es auch möglichst, Leute zu treffen, ich hatte ohnehin keine Energie dafür. Und das Schlimmste war: Ich war überzeugt, dass sich das nie mehr ändern würde! Ferien, Geburtstage und Feiertage waren für mich fast nicht zu bewältigen. So konnte es schon passieren, dass ich zu wenig Osterhasen einkaufte, Termine vergass und usw. Durch die Psychopharmaka, die ich nehmen musste, war ich mir selber fremd geworden, mein Gefühlsleben war sehr eingeschränkt, und ich bekam nicht mehr richtig mit, was bei meinen Familienmitgliedern emotional alles ablief. Ich war ein in mich versunkenes Wesen geworden, das sich verzweifelt über dem Abgrund zu halten versuchte. Von aussen betrachtet war ich zu sehr mit mir selbst beschäftigt, und ich musste mir mehr als einmal sagen lassen, ich sei egozentrisch geworden und denke nur an mich. Das tat sehr weh, und Schuld- und Ohnmachtsgefühle blieben nicht aus. Ein psychisch erkrankter Mensch ist so, er kann nicht anders. Aus dieser Sicht ist auch zu erklären, warum alle Freunde und Bekannte von mir Abstand nahmen, sich zum Teil für immer von mir verabschiedeten. Wie ich es fertig brachte, alle drei Wochen mit dem Auto nach Chur und wieder zurück zu fahren, ist selbst mir ein Rätsel. Noch mehr wunderte sich meine Umgebung darüber: "Für nichts hat sie Kraft, aber nach Chur zu fahren, das schafft sie! Das geht doch nicht mir rechten Dingen zu und her. Was ist das für ein Guru, diese Maria! Da besteht doch eine unheilvolle Abhängigkeit zu dieser Therapeutin!" Ich hatte diesen Lebensabschnitt als eine Art Durchgangsphase angesehen, und nur so schaffte ich es, durchzuhalten. Ich hatte während dieser Zeit auch die beste Therapeutin an meiner Seite, denn ohne das Engagement von Maria, welches weit über ein normales therapeutisches Mass hinausging, hätte ich nicht durchgehalten. Immer wieder versicherte sie mir, dass es dann einmal Klick machen würde und dass dann wieder ein normales Leben möglich sein werde, dass dann mein Selbstwertgefühl wieder gut wäre und ich genügend Energie zur Verfügung hätte und dass ich dann auch genau wisse, was ich mit meiner neu gewonnenen Kraft anstellen wolle. Ich konnte mir das überhaupt nicht vorstellen und war überzeugt ,mit einem umfassenden Coaching mein Leben neu aufgleisen zu müssen, meinen Selbstwert mühsam aufbauen und meinen Lebensinhalt neu definieren zu müssen. Mindestens 100 Mal habe ich ihr erklärt: "Maria, ich glaub ja schon dass deine Therapie etwas taugt, aber bei mir wirkt sie halt nicht!" Ihre Antwort darauf: "Du musst nicht glauben, du musst nur schlucken!" Wow! nicht einmal mehr glauben musste ich. So etwas hatte ich bisher noch nie gehört. Es hiess doch immer, wenn du nicht daran glauben kannst, wirst du auch nicht gesund. Du musst positiv denken, sonst wird das nichts. Ich konnte das schon nicht mehr hören. Mit meinem kranken Gehirn war das nicht mehr möglich. Die Vorstellung, dass ich nicht einmal mental etwas tun musste und endlich im Oberstübchen Ruhe eintreten konnte, tat unendlich gut, und ich wollte das immer wieder hören. Und dann, nach etwas 2 Jahren, machte es plötzlich Klick, und ich hatte es zunächst nicht einmal bemerkt. Es war so, wie wenn man plötzlich realisiert, dass man keine Kopfschmerzen mehr hat und sich nicht mehr genau erinnern kann, seit wann sie weg sind. ES WAR EINFACH DA! Als ich wieder einmal meinen wöchentlichen Einkauf tätigen wollte, hatte ich plötzlich Lust (ein Gefühl, das ich nur noch vom hören sagen kannte), das neue Einkaufs-Center von Sursee anzuschauen. Nur von aussen ansehen wollte ich es, mehr traute ich mir noch nicht zu. Ich kam mit dem Auto dort an, und beim Eingang war gerade ein Parkplatz frei und ich parkierte darauf. Für mich schon eine aussergewöhnlich Leistung. Ich stieg aus und betrat das Gebäude, lief gerade aus und landete in einer Kleider-Boutique. Zunächst ohne mich zu wundern, hatte ich einen Jupe und eine Jacke ausgesucht, stand in der Umkleidekabine und wollte anprobieren. Spätenstens jetzt aber wunderte ich mich über mein Tun und Handeln. Während der letzten drei Jahre hatte ich keine Kleider mehr gekauft, schon der Gedanke an eine Umkleidekabine lösten in mir Panik- und Schwitzattacken aus, und ausserdem hätte mich das Angebot total überfordert. Ich kaufte schliesslich Jupe und Jacke. Sie hängen heute noch in meinem Kleiderschrank als Beweis-Stück Nr. 1 meines Durchbruches. In den nächsten Tagen probierte ich allerlei aus. Alles war wieder möglich ohne Angst und Panik. Ich fuhr mit dem Auto nach Luzern, begab mich unter Leute, ich probierte ein neues Menu aus, alles war wieder möglich von einem Tag auf den andern, genau so wie Maria es mir immer versichert hatte. Das war im November 2003. Zum ersten Mal nach vielen Jahren konnte ich mich wieder auf Weihnachten freuen. Meine Tochter Eva bekam zum ersten Mal einen selbstgebastelten Adventskalender. Plötzlich hatte ich hundert Ideen für Weihnachtsgeschenke. Im Januar buchte ich an der Heilpraktikerschule in Luzern Kurse in Anatomie und Bio-Chemie. Weggefegt waren meine Bedenken, dass ich mit der neu gewonnen Energie nichts anzufangen wüsste. Ich hatte unzählige Ideen und Projekte. Neue Möbel, neue Farben mussten her. So richtete ich mir zuerst mein Schlafzimmer neu ein. Dann kam Evas Zimmer dran, dann das Wohnzimmer und schliesslich den Eingangsbereich. Plötzlich konnte ich Entscheidungen treffen und fühlte mich wohl dabei. Ich genoss es, wählen zu können, mit Farben und Formen Stimmungen zu erzeugen. Ich entdeckte in mir einen inneren Reichtum, war glücklich, stolz und dankbar über die vielen Fähigkeiten und Talente, die in mir zum Vorschein kamen. Das Gefühl, nichts wert zu sein, war auf einmal verschwunden. Ich verstand nun plötzlich auch, dass Gefühle nichts mit der Realität zu tun haben, sondern in einem selber erzeugt werden. Mit einem kranken limbischen System können auch keine ernst zu nehmenden Gefühle produziert werden. Deshalb war mein Gefühl über mich selbst so schlecht. Ich war eigentlich immer noch der selbe Mensch wie vorher, hatte unterdessen keine grossen Taten und Werke vollbracht, und trotzdem war mein Selbstwert für mich gestiegen. Mit einem gesunden Gehirn war es mir auch möglich, sämtliche Geschehnisse und Begebenheiten richtig einzuordnen, und sie nicht über- oder unterzubewerten. Ich staunte nicht schlecht, als ich sogar anfing, meine Kindheit, die Beziehung zu meinen Eltern und alles, was mir damals geschah, in einem andern Licht zu sehen. Was jahrzehntelange, mühsame und qualvolle Psycho-Arbeit nicht fertig brachte, fiel mir mit einem Mal ganz leicht und ohne Anstrengung wie ein Geschenk zu. So konnte ich mich mit meinen Eltern versöhnen. Leider waren sie unterdessen gestorben, aber ich erinnere mich gerne und mit grosser Dankbarkeit und Achtung an sie. So gut und lebendig wie jetzt habe ich mich in meinem ganzen Leben noch nie gefühlt. Ich staune jeden Tag über die Energie, die mir jetzt zur Verfügung steht und geniesse es, mich auf das Leben einlassen zu dürfen und mit einem gesunden, positiven Grundgefühl allem gegenüberstehen zu können. Marias Therapie ermöglicht dem Körper, die Grundlage zu erarbeiten, sich selbst zu heilen. Dabei spielt es keine Rolle, welche Art von Krankheit geheilt werden muss. Der Körper lernt dabei in einem ersten Schritt, seine eigenen Mängel aufzudecken um dann auch die Notwendigkeit zu erkennen, eine selbstgesteuerten Heilung einzuleiten. Angeregt, unterstützt und begleitet wird dieser Prozess durch die Einnahme von spezifisch ausgetesteten Vitaminen und Mineralstoffen. Aber auch auf der energetischen Ebene wird der Körper bearbeitet. Die Mitarbeit des Patienten ist notwendiger Bestandteil der Therapie und ist nicht zu unterschätzen. Ich schätze und ehre Maria nach wie vor als aussergewöhnliche Therapeutin und zuverlässige, verantwortungsbewusste Begleiterin während meiner Tunneljahre. Ich bin froh, ihr immer wieder in Workshops und Therapiestunden begegnen zu dürfen, um mich immer aufs neue von ihrer positiven und lebensbejahenden Haltung beeindrucken und anstecken zu können. Ich bin gerne, bereit für weitere Fragen zur Verfügung zu stehen und möchte dich ermuntern, mit mir Kontakt aufzunehmen, falls du das Bedürfnis hast. Eich, im August 2007 Margrit Burri |